1. FC KÖLN – SC SAND | 1:0 (1:0)

1. FC KÖLN – SC SAND | 1:0 (1:0)

Die Erste 05.12.2021

Von Heiko Borscheid.

Der SC Sand konnte mit der 0:1-Niederlage bei Aufsteiger 1. FC Köln auch das vierte Spiel gegen eine Mannschaft in Sichtweite nicht gewinnen. Lediglich das Unentschieden gegen Carl Zeiss Jena schlägt bei den Ortenauerinnen mit dem bisher einzigen Punkt nach nunmehr zehn Saisonspielen zu Buche. Mit dem Blick auf das nun folgende Programm zum Jahresausklang und auf den Start im neuen Jahr kann den Anhängern des Frauen-Bundesligisten aus der Kühnmatt angst und bange werden. Als nächstes warten keine geringeren Gegner als Hoffenheim, Frankfurt, München und Wolfsburg auf den SC Sand. Umso wichtiger wäre ein Sieg gegen den 1. FC Köln gewesen, um vor Weihnachten den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze zu verringern. Dieser beträgt nach wie vor sieben Zähler auf Bremen und Essen, gegen die man in den vergangenen Wochen ebenfalls den Kürzeren zog.

Die alles entscheidende Szene im Kölner Franz-Kremer-Stadion ereignete sich bereits nach knapp sieben Spielminuten. Mandy Islacker flankte von der linken Kölner Angriffsseite den Ball in den Sander Strafraum, wo Victoria Bruce per Kopf nicht klären konnte, so dass das Leder direkt vor den Füßen von Sharon Beck landete, die aus elf Metern ins lange Eck vollstreckte. Danach saß der Schock beim SC Sand tief. Trainer Alexander Fischinger reagierte auf den Rückstand früh und brachte mit Dominique Bruinenberg für Emily Evels eine neue Kraft in die Partie. Allerdings blieb der SC Sand in der Offensive weiter harmlos, was sich bis zum Ende der Begegnung auch nicht mehr ändern sollte.

Aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Chiara Loos wegen einer Erkältung stand beim SC Sand Sylvia Arnold auf dem Spielberichtsbogen. In der 75. Spielminute kam die Mittelfeldspielerin nach zweieinhalbjähriger Bundesligaabstinenz und ihrem eigentlichen Karriereende zurück auf das Feld. Ob sie auch in den beiden verbleibenden Spielen zu Hause gegen Hoffenheim und Frankfurt eine Option für Alexander Fischinger sein wird, wird sich noch zeigen. Aufgrund ihrer Leistung dürfte die ehemalige U-20-Weltmeisterin durchaus erneut im Kader stehen. Dies verdeutlicht allerdings auch die Personalnot beim SC Sand, der nach wie vor Summer Green schmerzhaft vermisst. Sie wird nach dem Riss des Syndesmosebandes wohl erst im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen.

Ob bis dahin das Punktekonto aufgefüllt werden kann, ist bei der Stärke der beiden kommenden Gegner mehr als fraglich. Allerdings: Hoffenheim ist ein Derby, in dem bekanntlich immer einiges möglich ist und in der Vorsaison wurde Eintracht Frankfurt zu Hause mit 3:2 besiegt, warum also nicht auch in diesem Jahr? Und wer Alexander Fischinger kennt, der weiß, dass er Aufgeben erst zulässt, wenn auch rein rechnerisch nichts mehr geht. Und so schlimm steht es um den Tabellenletzten aus Sand noch nicht.

 

1. FC Köln: Nelles – Donhauser, Kuznik, Moorrees, Rinast – Gudorf (72. Beckmann), Wilde (89. Pfluger), Achcinska, Zawistowska (92. Horvart) – Beck, Islacker.

SC Sand: Pal – Brandenburg (75. Arnold), Georgieva, Bruce, Jordan – Triendl (75. Browne), Evels (28. Bruinenberg), Balcerzak (59. Plasmann), Kreil (59. George) – Gentile, Hoppius.

Tor: 1:0 Beck (7.).

 

Foto: Eibner-Pressefoto.

1. FC Köln

1 : 0

SC Sand

Sonntag, 5. Dezember 2021 · 16:00 Uhr

FLYERALARM Frauen-Bundesliga · 10. Spieltag

Schiedsrichter: Nadine Westerhoff (Wanne-Eickel) Zuschauer: 930

Startaufstellung

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