SC Sand ohne Chance

SC Sand ohne Chance

DIE ERSTE 03.03.2022

DFB-Pokal Frauen / Viertelfinale

Erschienen im Offenburger Tageblatt am Donnerstag, 03.02.2022

 

Von Rüdiger Rüber. 

Klares 0:7 beim Titelverteidiger VfL Wolfsburg nach fast zweiwöchiger Corona-Zwangspause. Gute Ansätze bei den Ortenauerinnen vor der Pause.

Der SC Sand kann sich auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Frauenfußball-Bundesliga konzentrieren. Das Bundesliga-Schlusslicht aus der Ortenau verlor am Mittwochabend im DFB-Pokal-Viertelfinale wenig überraschend beim Bundesliga-Zweiten VfL Wolfsburg klar mit 0:7 (0:2).

Der SC Sand, der 2016 und 2017 das Pokalfinale gegen die Wolfsburgerinnen mit jeweils 1:2 und das Hinspiel mit 0:4 verloren hatte, hinterließ nach einer zweiwöchigen Zwangspause wegen Corona-Infektionen bei 16 Spielerinnen in Hälfte eins keinen schlechten Eindruck. „Wir haben läuferisch eine Stunde bis zum 0:3 gut mitgehalten. Dann war das Spiel entschieden“, zeigte sich Sands Trainer Alexander Fischinger trotz der klaren Niederlage mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. Nun gilt es am Sonntag im Liga-Spiel beim Vorletzten Carl-Zeiss Jena mit einem Sieg nach dem Strohalm im Abstiegskampf zu greifen.

Nachdem das Rückspiel in der Meisterschaft gegen Wolfsburg am Sonntag wegen der Nachwirkungen der Corona-Infektionen beim SC Sand zum zweiten Mal verschoben werden musste, startete das Team aus der Ortenau mutig in die Partie beim großen Favoriten und ließ in den ersten zehn Minuten keine Chance des DFB-Titelverteidigers zu. Erst zwei Standards brachen den Bann für den VfL: Zunächst sprang der Ball im eigenen Strafraum Sands Victoria Bruce unglücklich an die Hand, und den fälligen Handelfmeter verwandelte Dominique Janssen (14.) zum 1:0 für die Gastgeberinnen. Sands Winterneuzugang aus Neuseeland, Torfrau Victoria Esson, hatte zwar die Ecke geahnt, der Schuss war aber zu platziert.

Nur zwei Minuten später segelte ein Freistoß von Felicitas Rauch aus 30 Metern an Freund und Feind vorbei ins SC-Tor zum 2:0. SC-Torhüterin Esson hatte wohl damit gerechnet, dass Lena Lattwein am Fünfmeterraum dem Ball eine andere Richtung gibt. Erneut zwei Minuten später verletzte sich der Pechvogel vor dem 1:0, Victoria Bruce, am Kopf und musste verletzt vom Platz. Die frühere Wolfsburgerin Michaela Brandenburg kam ins Spiel. Tabea Waßmuth (41.) traf vor der Pause noch den Pfosten.

Nach Wiederanpfiff verteidigte der SC Sand zunächst wieder gut, konnte aber einen Doppelpack von VfL-Stürmerin Joelle Smits (63., 66.) nach mehr als einer Stunde nicht verhindern. Zunächst versenkte die holländische Nationalspielerin nach einem Schuss von Rebecka Blomquist den Abpraller mit der Hacke zum 3:0, dann nutzte sie eine Flanke aus kurzer Distanz zum 4:0. Blomquist, die auch die Latte (77.) traf, machte aus kurzer Distanz noch das 5:0 (69.) und 6:0 (85.). Den Schlusspunkt zum 7:0 setzte Maria-Joelle Wedemeyer (90.)nach einer Ecke.

 

 

Wolfsburg: Schult – Wilms (69. Blässe), Janssen (46. Hendrich), Wedemeyer, Rauch – Lattwein, Starke – Knaak (69. Jonsdottir), Roord (60. Cordes), Blomqvist – Waßmuth (46. Smits).

Sand: Esson – Sakar (46. George), Georgieva, Bruce (21. Brandenburg), Jordan – Gentile (74. Green), Balcerzak – Browne (62. Hoppius), Bruinenberg, Triendl – Plasmann (46. Loos).

Schiedsrichterin: Katrin Rafalski.

Tore: 1:0 Janssen (14./Handelfmeter), 2:0 Rauch (16.), 3:0 Smits (63.), 4:0 Smits (66.), 5:0 Blomquist (69.), 6:0 Blomquist (85.), 7:0 Wedemeyer (90.).

 

Foto: Michael Memmler/Eibner-Pressefoto.

VfL Wolfsburg

7 : 0

SC Sand

Mittwoch, 2. März 2022 · 18:00 Uhr

DFB-Pokal | Viertelfinale

Schiedsrichter: Katrin Rafalski Zuschauer: 450

Startaufstellung

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