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Flutlicht-Heimspiel für den SC Sand 3

Ortenauerinnen möchten gegen MaFriKa die Kehrtwende schaffen und weitere Punkte in der VL sammeln

Artikel vom 26. März 2026

Der Artikel wird präsentiert von:

    VON LUKAS KELP.

    Flutlichtspiel in Sand: Dritte will zurück in die Erfolgsspur

    Die dritte Frauenmannschaft des SC Sand empfängt am kommenden Samstag (28.03.2026) im Rahmen des 15. Spieltags der Verbandsliga Südbaden die SG MaFriKa. Anstoß der Partie ist um 17:30 Uhr unter Flutlicht auf dem Kunstrasenplatz in Sand.

    Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende wollen die Ortenauerinnen vor heimischem Publikum den Turnaround schaffen und die bislang sehr starke Saison als Aufsteiger weiter positiv gestalten.

    Ausgangslage vor dem Heimspiel

    Das junge Team von Trainer Marcel Halfmann belegt aktuell mit 30 Punkten den zweiten Tabellenplatz in der fünfhöchsten Spielklasse. Der Rückstand auf Spitzenreiter Freiburg-Zähringen beträgt lediglich einen Zähler – allerdings hat der SC Sand 3 bereits ein Spiel mehr absolviert. Mit bislang 47 erzielten Treffern stellen die Sanderinnen zudem die zweitbeste Offensive der Liga und unterstreichen damit ihre Ambitionen im oberen Tabellendrittel.

    Rückblick: Dämpfer in Deggenhausertal

    Im Kalenderjahr 2026 konnte der SC Sand 3 bereits zwei Siege (5:1 und 3:0) einfahren. Am vergangenen Spieltag musste das Team jedoch einen Rückschlag hinnehmen und unterlag auswärts mit 0:2 in Deggenhausertal. Diese Niederlage soll nun schnellstmöglich abgehakt werden. Im Hinspiel gegen die SG MaFriKa behielten die Ortenauerinnen knapp mit 1:0 die Oberhand.

    Personalsituation

    Personell gibt es vor dem Heimspiel noch einige Unklarheiten. Neben den Langzeitverletzten könnten weitere Spielerinnen krankheits- oder verletzungsbedingt ausfallen. Der finale Kader wird sich erst nach dem Abschlusstraining am Freitagabend ergeben.

    Der Gegner: Starke SG

    Die SG MaFriKa spielt in ihrer Debütsaison eine solide Runde in der Verbandsliga Südbaden. Die im Sommer 2025 gegründete Spielgemeinschaft aus Mahlberg, Friesenheim und Kappel rangiert aktuell mit 21 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainerin Tamara Krause konnte am vergangenen Wochenende einen 2:0-Erfolg gegen die SG Hausen-Nollingen feiern und verbuchte im Kalenderjahr 2026 bereits zwei Siege. Im Verbandspokal musste sich das Team allerdings dem Ligaprimus Freiburg-Zähringen geschlagen geben. Mit einem Vorsprung von neun Punkten auf die Abstiegsränge dürfte der Aufsteiger rein rechnerisch nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben und kann entsprechend befreit aufspielen.

    Ausblick: Kurze Pause

    Für den SC Sand 3 bietet sich am Samstag die Möglichkeit, mit einem Heimsieg im oberen Tabellenfeld ein wichtiges Zeichen zu setzen und den Druck auf Freiburg-Zähringen hochzuhalten.

    Nach der Partie gegen die SG MaFriKa steht eine kurze Pause an, bevor am 11. April ein Testspiel gegen die zweite Mannschaft des Karlsruher SC ansteht, die aktuell Tabellenführer der Oberliga ist.

    Stimmen zum Spiel

    „Die Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende in Deggenhausertal tut natürlich sehr weh. Auf einem ungewohnten Untergrund ist es uns nicht gelungen, unser gewohntes Spiel auf den Platz zu bringen. Zudem haben einige Spielerinnen verletzungsbedingt gefehlt oder konnten nur angeschlagen eingesetzt werden. Nichtsdestotrotz dürfen und wollen wir das nicht als Ausrede gelten lassen – die gezeigte Leistung war insgesamt nicht ausreichend. Wir haben die Partie intensiv anhand des Videomaterials analysiert und klare Schlüsse daraus gezogen. Die entsprechenden Inhalte wurden unter der Woche im Training gezielt aufgearbeitet und bereits umgesetzt. Nun gilt es, diese Erkenntnisse auch im kommenden Spiel auf den Platz zu bringen. Im Heimspiel gegen die SG MaFriKa wollen wir den Turnaround schaffen. Dafür nehmen wir die gesamte Mannschaft in die Pflicht und erwarten eine deutliche Leistungssteigerung. Die Stimmung innerhalb des Teams und auch im Trainerstab ist weiterhin positiv – alle sind hochmotiviert, in den verbleibenden Spielen der Verbandsliga-Saison das Maximum herauszuholen und sich bestmöglich zu präsentieren. Man darf dabei nicht vergessen, dass wir im Kern als U19-Mannschaft antreten. Der Fokus liegt klar auf der individuellen Weiterentwicklung der Spielerinnen. Der Schritt aus der U17 in den Aktivenbereich ist groß, und wir arbeiten intensiv daran, die Spielerinnen auf diesem Weg bestmöglich zu begleiten und ihnen den nächsten Entwicklungsschritt zu ermöglichen.“ (Lukas Kelp, Co-Trainer SC Sand 3)